"Jugendarbeit steht an erster Stelle",Bereits seit Gründung des Vereins im Jahre 1966 bemüht sich die DJK um die Jugend in Königsfeld und den umliegenden Ortschaften. Bis zum heutigen Tage wurden erfreuliche Erfolge erzielt. So erreichten die A-Jugendlichen in der Spielzeit 67/68 das Endspiel des Eberhard-Pokals und in der Saison 76/77 konnten Meisterschaft und Aufstieg der Jugendmannschaft gefeiert werden. Dazu kamen Pokalsiege bei verschiedenen Turnieren. Doch machte den Jugendleitern immer wieder das altersbedingte Ausscheiden der älteren Spieler zu schaffen. Der Aderlaß an Stammspielern führte regelmäßig dazu, daß die unerfahreneren, nachwachsenden Spieler in der darauffolgenden Saison vermehrt Niederlagen einstecken mußten. Deshalb wurde durch die Initiative von Klaus Dörfler 1976 eine Schülermannschaft (C-Jugend bis 14 Jahre) gegründet. Somit wurde auch für die Jüngeren in der Gemeinde ein Freizeitangebot geschaffen. Ein großer Wunsch der Buben, sich mit anderen Mannschaften im Wettkampf zu messen, ist damit in Erfüllung gegangen. Die Anfangserfolge zeigten, daß die DJK auf dem richtigen Weg war. Die Schülermannschaft spielte immer in der Tabellenspitze mit. Außerdem verstärkten die ausscheidenden Spieler mit ihrer bereits erworbenen Spielpraxis die A-Jugend. Aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge reichte diese Maßnahme aber nicht mehr aus. Es wurden Spielgemeinschaften gegründet, die im Jahr 84/85 mit dem Nachbarverein SC Jura Steinfeld im A-Jugendbereich ihren Anfang fanden und bald auf den B-Jugend und Schülerbereich ausgeweitet wurden. Diese Bemühungen trugen bald erste Früchte. Die B-Jugend unter der Leitung von Hermann Adelhardt und Hans Schmidt (beide Steinfeld) belegte den vierten Rang, während die A-Jugend, betreut von Klaus Dörfler und Josef Götz , die Meisterschaft in der Regionalgruppe Ellertal erreichte. Das durch Punktgleichheit mit der DJK Mistendorf notwendig gewordene Entscheidungsspiel gewann die Spielgemeinschaft mit 4:2 Toren. 1988 traf der Pillenknick auch die Jugendarbeit der SG Stadelhofen. Also bildete man eine Spielgemeinschaft aus drei Vereinen mit vier Mannschaften (A,B,C,D7). Die Kleinfeldmannschaft bestand dabei nur aus Spielern der DJK Königsfeld, was die gute Aufbauarbeit der DJK durch Klaus Dörfler unterstreicht. Bis heute wurde unablässig am Jugendaufbau gearbeitet, so dass die DJK-Königsfeld derzeit 5 Jugendmannschaften vorweisen kann. Die Spieler im A-Jugendbereich waren zwischen 1997 - 1999 in der A-Jugendmannschaft in Heiligenstadt eingebunden. Es gingen bisher 5 Nachwuchsspieler für die Seniorenmannschaften daraus hervor. Auf diesem Weg möchten wir uns ganz herzlich bei den Sportfreunden aus Heiligenstadt für die Unterstützung bedanken. Doch das Gelingen einer erfolgreichen Jugendarbeit hängt von vielen Faktoren ab. Jedes Jahr werden die Karten für die Jugendmannschaften neu gemischt, werden Verhandlungen mit den Spielgemeinschaften geführt und es wird versucht, auf spielerischer Ebene möglichst günstige Mannschaften zu bilden. Dies ist jedoch nicht immer ganz leicht. Zum Beispiel konnte unsere C-Mannschaft in der Saison 97/98 und in der Saison 99/00 trotz Meisterschaft nicht aufsteigen, da sich die Mannschaftsbesetzung im Folgejahr völlig verändert hätte, und somit die aus der D-Mannschaft nachrückenden Spieler als Kanonenfutter gedient hätten. Sind einmal die Mannschaften für die laufende Saison gebildet, gilt es, geeignete Betreuer zu finden, die mit viel Engagement und Idealismus ihre Sache meistern, aber auch immer auf Hilfe von außen hoffen. Bereits als große Unterstützung kann der Kindergarten- und Sportvereinsbus gewertet werden. Dieser Bus, der sich zum Teil durch Werbeflächen finanziert, wird sowohl vom Kindergarten als auch vom Sportverein genutzt und ist bereits seit Juli 2000 im Einsatz. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle, die diesen Bus ermöglicht haben. Trotz intensiver Bemühungen um die jungen Spieler, kommt es leider immer wieder einmal vor, daß Spieler kein Interesse mehr am Fußballsport zeigen. Besonders im Jugendbereich (16-18 Jahre) hat dies negative Auswirkungen, da die seit vielen Jahren eingespielte Mannschaftsstruktur auseinanderbricht und auch die Betreuer etwas wehmütig stimmt. Wie bereits eingangs erwähnt, ist sportlicher Erfolg aber nicht unser alleiniges Ziel. Wichtig war und ist, daß für die Schüler und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung angeboten wird. Neben der Durchführung des Jugendspielbetriebes und der Betreuung der Jungen und Mädchen bei Spiel und Training organisierte die Jugendleitung seit der Vereinsgründung Ferienspieltreffs, Wochenendausflüge und zuletzt ein Zeltlager in Krögelstein. Die jungen Spieler freuen sich jedes Jahr auf ihr traditionelles Zeltlager, das seit 10 Jahren immer in dem Sommerferien stattfindet. Das gemeinsame Zelten erfordert von allen gegenseitige Rücksichtnahme, Zusammenarbeit und Disziplin. Bei diesen Freizeiten wird nicht nur Fußball gespielt, sondern auch ein gemeinsamer Gottesdienst und Sehenswürdigkeiten der Umgebung besucht. Auch ein Grillabend mit den Eltern darf jedes Jahr nicht vergessen werden. Es bereitet uns Freude, wenn die Kinder auch noch ein halbes Jahr danach von ihren Zeltlagererlebnissen erzählen. Auch der Besuch des Nikolaus und die alljährliche Weihnachtsfeier ist ein Erlebnis für unsere jungen Spieler. Als Belohnung für ihren Einsatz und Fleiß während der Spielsaison überreicht der Nikolaus Geschenke und weiß über jeden Spieler etwas zu berichten. Dies wird uns durch die finanzielle Unterstützung der örtlichen Firmen ermöglicht. Abschließend möchte sich die Jugendleitung bei allen bedanken, die die Jugendarbeit der DJK Königsfeld und der Spielgemeinschaft unterstützen. Ohne diese Zuwendungen wäre die Anschaffung von Trikots, Sporttaschen, Sportbekleidung und die Durchführung der gemeinsamen Freizeitaktivitäten nicht möglich gewesen. Ein herzliches Danke gilt aber auch allen, die durch Rat und Tat oder auch nur durch Ihr Dabeisein Ihre Verbundenheit zum Jugendfußball in Königsfeld bekunden. Denn leider finden die Nachwuchsspiele all zu oft fast unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Deshalb bitten wir Euch, schaut doch den Buben und Mädchen öfter mal zu! Sie danken es Euch mit Einsatz und noch mehr Freude an unserem Sport. |